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Camp Moria - nach dem Brand

In Schutt und Asche

Eine Reportage von Christian Grund.

Am 08.09.2020 zerstörte ein Grossbrand das Flüchtlingslager Moria auf der Griechischen Insel Lesbos vollständig.

Zum Zeitpunkt des Brandes lebten in und um das Lager ca. 12'000 Menschen.

Christian Grund reiste bereits mehrfach auf die Insel Lesbos und fotografierte das Elend und die menschenunwürdigen Zustände in dem Flüchtlingslager.

Er dokumentiert seit 2015 die europäische Flüchtlingskrise, besonders in Griechenland und auf dem Balkan.

Lesbos 2015

Belgrad 2017

Camp Moria 2020

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Afghanische Frauen backen in den Überresten des heruntergebrannten Lager traditionelles Brot. Viele der Erdöfen auf dem Gelände hielten dem Grossbrand stand.

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Nach dem Brand wurden die meisten der 12'000 Bewohner in ein neues provisorisches Camp umgesiedelt.

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Eine Lagerbewohnerin beim Passieren der Kontrollen vor dem Flüchtlingslager. Um das provisorische Camp auf der griechischen Insel Lesbos zu entlasten werden 700 Bewohner auf das griechische Festland gebracht.

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Eine Filiale von Lidl auf Lesbos in der Nähe des neuen provisorischen Lagers ist zur Haupteinkaufsmöglichkeit der Flüchtenden geworden. Die Flüchtenden müssen eine spezielle Einlasskontrolle passieren um einkaufen zu gehen. Für griechische Anwohner gelten die Einlasskontrollen nicht.

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