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Corona-Pandemie

Die Schweiz im Ausnahmezustand

Geschichten und Eindrücke von Roland Schmid, Kostas Maros, Mara Truog, Pierre-Yves Massot und Regina Hügli.

Sich der momentanen Situation zu entziehen ist nur schwer möglich. Die meisten Menschen verbringen ihre Zeit Zuhause. Entweder arbeiten sie im Homeoffice, unterrichten die Kinder oder versuchen die Zeit totzuschlagen. Unsere Fotograf*innen haben die Kameras nicht beiseite gelegt, sondern dokumentieren ihre Eindrücke des aktuellen Ausnahmezustands.

Die einzelnen Geschichten können ebenfalls unter «Arbeiten» gefunden werden.


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Kulturinstitutionen wie das Theater Basel wurden geschlossen.

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Die Basler Strassen sind wie leergefegt.

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Aufgrund der Abriegelung der Grenzen, wird am Grenzübergang Weil Friedlingen kontrolliert, wer noch passieren darf und wer nicht.

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Bars und Restaurants wurden aufgrund der hohen Menschendichte ebenfalls geschlossen.

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Mara Truog - Homeschooling

Eltern werden zu Lehrer und Lehrerinnen. Kinder, die sonst durch den schulischen Alltag eine Tagesstruktur erhalten, verbringen ihre Zeit nun fast ausschliesslich zuhause. Schulfrei bedeutet nicht Ferien. Der Schulunterricht wird nach Hause verlagert. Viele Eltern müssen Homeoffice, Kinderbetreuung und Schulunterricht in dieser Zeit unter einen Hut bringen.

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Kostas Maros - Social Distancing in Basel

Abgesehen vom beruhigten öffentlichen Leben war bis vor Kurzem von der Krise nur wenig sichtbar. Immer häufiger jedoch prägen Atemschutzmasken das Bild der Stadt, des Supermarkts oder der Apotheke. Noch wurde kein Ausgangsverbot verhängt, und so trifft man vereinzelt immer noch auf Ansammlungen von Menschen.

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Pierre-Yves Massot - Geschlossen

«Wir durchleben einen historischen Moment. Als Dokumentarfotograf ist es meine Pflicht die Geschehnisse um mich herum zu dokumentieren». Pierre-Yves Massot fotografiert die Geschehnisse der Krise in Freiburg. Wo bisher Kinder spielten oder sich Leute sich beim Essen über das Wetter unterhielten, herrscht nun erdrückende Leere.

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Regina Hüglis Arbeit reflektiert den Zusammenhang zwischen Langeweile und Kreativität, aber auch das Thema des Bewohnens, Aneignens und Besetzens von Räumen.

«Flatmates entstand über mehrere Jahre in Momenten, in denen der Rückzug, das „Allein-zuhause-bleiben“ für mich eine besondere Bedeutung hatte. Das „Zuhause-bleiben“ verursachte eine Mischung von Langeweile und hoher Konzentration, vor fremden Augen geschützt widmete ich mich einem ausbrechenden Spieltrieb und wurde kreativ tätig.

Ich glaube, dass das Potential eines kollektiven Rückzugs sehr gross sein kann, wenn wir ihn bewusst im Sinne einer kreativen Pause oder einer Rückbesinnung auf wesentliche Werte zu nutzen verstehen.»

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