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Beten bis zum Umfallen

Daniel Rihs begleitete eine eriträisch-orthodoxe Gemeinde bei ihrer Feier zum Dreifaltigkeitssonntag.

Eine Reportage von Daniel Rihs.

Über tausend Flüchtling aus Eritrea feiern in einer reformierten Kirche im Aargau ihr orthodoxes Dreifaltigkeitsfest. Während fast 24 Stunden wird gebetet, gesungen, getanzt und getrommelt. Das Treffen bietet zudem die Möglichkeit zu ganz praktischer Selbsthilfe: Wer Deutsch spricht, hilft anderen bei der Stellenbewerbung, Konflikten am Arbeitsplatz oder beim Übersetzen von Dokumenten.

Diese Reportage hat 2016 den Swiss Press Photo Award für die beste Schweizer Geschichte gewonnen.

Weitere Infos

  • Reportage vom: 23/02/2017
  • Bilder von: Daniel Rihs
  • Texte von: Daniel Rihs
  • Bildlizenz: Rights Managed

Kategorie

Reportage Feature (Longform-Reportagen)

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Eine Gruppe Eritreer und Eritreerinnen trommelt und singt vor der Kirche.

grid imagem element In weisse Tücher gekleidete Gläubige während des Gottesdienstes.
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In einem Nebenraum der Kirche beginnt um 5 Uhr morgens eine zweistündige Taufzeremonie mehrer Säuglinge.

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Der Gottesdienst dauert die ganze Nacht. Um 7 Uhr morgens sind die in weisse Tücher gehüllten Gläubigen müde.

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Zwei Mädchen während des eritreisch-orthodoxen Dreifaltigkeitsfestes in der reformierten Kirche von Buchs.

grid imagem element Den ganzen Nachmittag werden im Saal des Kirchgemeindehauses die Rhythmen und Gesänge für den Gottesdienst geprobt.
grid imagem element Am Morgen nach dem Gottesdienst, der die ganze Nacht gedauert hat, schläft ein Mann auf einer Treppe.