reportage_1

Eine Stunde von Bern

Eine visuelle Recherche in Worblaufen.

Eine freie Arbeit von Daniel Rihs.

Wer zu Fuss über die Tiefenaubrücke geht, kommt au der Höhe des Bahnhofs Worblaufen an einem Stundenstein vorbei. Mit solchen Wegmarkierungen hat die Republik Bern im 18. Jahrhundert sternförmig vom Zytglogge aus ihr Territorium vermessen.

Agglo

Die Schweiz ist heute in weiten Teilen eine lose zusammenhängende Agglomeration, die nirgends beginnt und nirgends aufhört. Ein Vakuum zwischen Lärmschutzwänden, gedüngten Feldern und Autobahnausfahrten. Dort fehlen sogenannte Third Spaces, Einrichtungen für die Gemeinschaft, die zur Resilienz öffentlicher Räume beitragen: Cafés, Clubs, Bibliotheken, Buchläden, Gotteshäuser oder Parks.

Sofortbild

Der skizzenhafte Arbeitsprozess mit einer Sofortbildkamera ermöglichte - schnelle - Antworten. Antworten, die neue Fragen aufwarfen und immer besser mit den Inhalten zu korrespondieren begannen. Mein Blick auf Worblaufen ist nicht nur nüchtern und analytisch, sondern auch persönlich und emotional.

Es ist die Blaupause - die schweizerische Variante von Suburbia.

reportage_1
reportage_1
reportage_1
reportage_1
reportage_1
reportage_1
reportage_1
reportage_1