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Flüchtlinge in Belgrad

In Belgrad verharren tausende Flüchtlinge in eisiger Kälte aus, da die nördlichen Nachbarländer ihre Grenzen dicht gemacht haben.

Eine Reportage von Christian Grund.

Während den kältesten Wochen des Jahres verharren tausende Flüchtlinge in herabgekommenen Lagerhäusern im serbischen Belgrad aus.

Die nördlichen Nachbarn, allen voran Ungarn, erlauben ihnen keine Weiterreise.

Ohne Heizung, Sanitäranlagen und nur mit dürftigster Nahrungsversorgung durch NGOs vor Ort, verbrennen die Menschen dort ölgetränkte Bahnschwellen um sich warm zu halten.

Weitere Infos

  • Reportage vom: 24.01.2017
  • Bilder von: Christian Grund
  • Texte von: Christian Grund
  • Bildlizenz: Rights Managed

Kategorie

Reportage Feature (Longform-Reportagen)

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Anstelle von Heizungen verbrennen die Menschen gefundenes Holz.

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Die einzige Wasserstelle für über tausend Menschen.

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Hunderte schlafen dichtgedrängt auf dem Boden einer alten Lagerhalle.

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Ein Flüchtling wärmt sich an einem Heizungsbläser, der die Lagerhalle notdürftig heizen soll.

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In einem alten Ölfass wird Wasser gekocht um sich zu waschen.

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Einige Flüchtlinge verlassen das Camp in Bussen um in offizielle Camps gebracht zu werden.