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G20

Eine Stadt im Ausnahmezustand.

Wie fühlt es sich an, eine Woche lang im Ausnahmezustand zu leben? Mit Hubschraubern, die über die Stadt kreisen, und deren Lichtkegel und Rotorengeräusch einem nachts den Schlaf raueben? Mit Scharfschützen auf Balkonen mitten in Wohnvierteln? Mit hunderten von Hundertschaften - gesamthaft über 20'000 Polizisten - die einem den Weg versperren und mit ihrer martialischen Aufmachung Angst und Schrecken verbreiten? Mit stundenlangen Staus, verursacht durch Kolonnen schwarzer Limousinen, die durch abgesperrte Korridore brausen, um eingeflogene Präsidenten sicher in die Luxushotels der Stadt zu chauffieren?

Wir wollten es wissen und haben uns vom 3. bis 9.07.17 in Hamburg eingemietet und das Geschehen rund um den G20-Gipfel mitverfolgt. Wir mischten uns unter Demonstranten, die gegen das Politspektakel in ihrer Stadt anliefen, wir sprachen mit Bürgerinnen, die sich ihrer Stadt beraubt fühlten, wir besuchten Kirchen, die ihre Tore öffneten für friedliche Demonstranten auf ganz Europa, denen das Campieren vom Verwaltungsgericht verboten worden war und wir dokumentierten, was uns von der Polizei verprügelte Jugendliche erzählten.

Hier gehts zum kompletten PDF mit allen Bildern und Texten.

G20 - Eine Stadt im Ausnahmezustand

Weitere Infos

  • Reportage vom: 21.11.2017
  • Bilder von: Anne Gabriel-Jürgens
  • Texte von: Samuel Schläfli
  • Bildlizenz: Rights Managed

Kategorie

Reportage Feature (Longform-Reportagen) Reisen

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