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Wenn Grenzen wieder sichtbar werden

Die Schweiz im Ausnahmezustand

Eine Geschichte von Roland Schmid.

«Drinbleiben! Drinbleiben? - Seit vielen Jahren dokumentiere ich Krisen auf der ganzen Welt und probiere den Problemen auf den Grund zu gehen. Ich mag die einfachen Menschen. Wenn sie leiden, leide ich mit. Ich möchte Ungerechtigkeit aufzeigen. Und Missstände. Ich leide mit, habe aber den Luxus wieder heimzufahren und diejenigen zurückzulassen, die nicht aufhören zu leiden. Um diese Geschichten erzählen zu können, muss ich einen enormen Aufwand betreiben.

Jetzt ist sie zu uns gekommen, die Krise. Und wir können nicht davonlaufen - wohin auch? In unserer reichen Welt ist dies eine Luxuskrise, nicht zu vergleichen mit  dem Krieg in Syrien oder dem Flüchtlingselend im Camp Moria. Irgendwie wird unser reiches Land diese Krise schon bewältigen. Mit menschlichem Einsatz und vor allem auch viel Geld. Wie alle Krisen, bringt auch diese menschliche Qualitäten und charakterliche Abgründe zum Vorschein.

Ich möchte diese Krise verstehen und dokumentieren, so gut es geht. Deshalb nehme ich meine Kamera und gehe raus.» Roland Schmid

Nebst den den Veränderungen im Alltag, folgt Roland Schmid den geschlossenen Grenzübergängen der Schweiz.

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