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कुश्ती

Kushti, eine Indische Art des Ringens, wird seit fast 3000 Jahren praktiziert.
Sie ist nicht nur eine simple Sportart, sondern auch eine Subkultur mit strengen Regeln für das Leben der Sportler.

Eine Reportage von Helmut Wachter.

Kushti, auch Pehlwani genannt, ist eine der ältesten Sportarten der Welt und wird seit dem 5. Jahrhundert v. Chr. im heutigen Indien und Pakistan praktiziert.
Die Kämpfer, bekannt als Pehlwan, verschreiben sich schon in jungem Alter dem Kushti und folgen seinen strengen Lebensregeln.


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Maha Singh Rao, der Cheftrainer und Leiter der Guru Hanuman Akhara, bespricht mit seinen Schützlingen den Trainingsablauf und stellt die Trainingspartner zusammen.

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Maha Singh Rao in seinem Büro vor Bildern von Guru Hanuman. Der Guru ist eine Legende in Indien und war als Kämpfer und Trainer erfolgreich.

Unter der Führung eines Gurus, dem Lehrer, leben und trainieren die Pehlwanis in einem Akhara.
Die Kämpfe finden in einem Ring aus rotem Ton statt, der mit Wasser und Ghee feucht gehalten wird.

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Die Phelwanis beim Krafttraining

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Viele der Schüler leben in ihrer Akhara, und verschreiben sich ganz dem Lebenstil eines Phelwans.

Der Alltag der Kämpfer ist streng reglementiert: der morgen beginnt um 5 Uhr mit Krafttraining. Ab 8 Uhr wird in Paaren an der Kampftechnik gefeilt. Nach einem kurzen Mittagessen, wiederholt sich das Trainingsregime und endet erst um 20 Uhr abends.


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Die Kämpfer präparieren den Ring. Der Ton muss von der Konsistenz weich genug sein um Verletzung zu vermeiden und hart genug sein um die Bewegung der Kämpfer nicht einzuschränken.

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Helmut Wachter hat die berühmte Guru Hanuman Akhara in Neu Delhi besucht. Die Ringschule wurde 1925 vom gleichnamigen Guru Hanuman gegründet und gilt als eine der besten und wichtigsten Schulen der Sportart.


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Heute wird die Schule von Maha Singh Rao geleitet.

Die Sportart jedoch ist unter Beschuss. Die Indian Fighters Federation möchte den Kampf auf rotem Ton zugunsten des westlichen Stil des Ringens verbieten, um so mit indischen Ringkämpfern an den Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen.

Schon heute wird in der Guru Hanuman Akhara auch das westliche Ringen trainiert.