Christian Flierl

Immer wieder ist er auch einer, der findet, was er im Grunde genommen gar nicht gesucht hat.

Roger Ehret über Christian Flierl

Roger Ehret über Christian Flierl

Wer sich mit Christian Flierl über seinen Werdegang unterhält, lernt ihn als einen kennen, der schon in der frühen Jugend zu einem exakten Beobachter seiner Umwelt und seines Umfelds, also zu einem Forscher wurde. Der sich fast folgerichtig auch einmal den exakten Naturwissenschaften verschrieb und Biologe wurde, diesen Rahmen jedoch wieder verlassen musste, weil ihn auch geistige, soziale und kulturelle Interessen leiteten.

Der Blick in seine Arbeiten und Einblicke in seine Arbeitsweise zeigen ihn als einen Fotografen, der sich nie erlaubt, einfach bloss erste Gedanken umzusetzen, der ebenso transparent wie bedacht und empathisch inszeniert, der den Menschen, die er porträtiert, freundlich-heiter nahekommt und doch immer auch eine kritische und beobachtende Distanz behält; und der sich zwar bisweilen sehr akribisch mit einem Thema auseinandersetzt, den Dingen auf den Grund gehen will, ohne dass dabei Verbissenheit oder Verzweiflung im Spiel wären.

Der Forscher Christian Flierl lernte schon als Kind den Dingen auf die Spur zu kommen und hinter die Dinge zu blicken. So brachte er sich immer mehr in die Lage, grosse Zusammenhänge zu erkennen – ebenso wie kleine Täuschungen. Zum Ironiker oder gar Zyniker hat ihn das nicht gemacht – im Gegenteil: Er betrachtet die Welt zwar realistisch und bisweilen auch sehr nachdenklich, letztendlich glaubt er jedoch in bester humanistischer Tradition an die positiven Gestaltungskräfte, Potenziale und Absichten der Menschen.

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Portrait Reportage Architektur

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