Daniel Winkler

Bevor er auslöst muss er mitten im Geschehen sein.

Andreas Bättig über Daniel Winkler

Bevor Daniel Winkler auslöst, muss er mitten im Geschehen sein. Er will die Atmosphäre auf sich wirken lassen, den Menschen kennenlernen. Erst wenn er sich die Geschichte vorstellen kann, fängt er sie mit seiner Kamera ein. Wenn ich bei gemeinsamen Aufträgen Daniel Winkler beim Fotografieren zusehe, dann fällt etwas immer wieder auf: Er findet zu allen einen Draht, es herrscht eine gelöste Atmosphäre. Diese Lockerheit sorgt für Sympathie, diese für Offenheit und schlussendlich für Vertrauen. Nach und nach ist zu beobachten, wie die Menschen vor seiner Linse die Schutzschilder langsam runterfahren oder gar ganz ausschalten. Daraus entstehen Bilder, die zwischen Betrachter und Sujet eine berührende Intimität schaffen. Auch wenn wir die Person auf dem Bild nicht persönlich kennen, sind wir ihr auf eine vertraute Weise nah. Weil Daniel Winklers Arbeiten, und das macht sie so sehenswert, einen Moment der Ehrlichkeit zeigen.

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Portrait Reportage

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