Hans Schürmann

Gegenwartsmomente ereignen und verflüchtigen sich, außer, sie werden in der Sekunde durch das Klicken einer Kamera festgehalten.

Lisbeth Priedl über Hans Schürmann

Hic et nunc – es sind diese flüchtigen und niemals wiederkehrenden Augenblicke im Hier und Jetzt, die unserem Dasein einzigartige Qualität verleihen können. Im unendlichen und so hochgradig relativen Gefüge von Raum und Zeit sind es absurderweise oft Mikro-Momente auf die es ankommt, die sich uns einprägen und ein Gefühl von absoluter Gegenwart hinterlassen. Bei den Bildern von Hans Schürmann vermittelt sich sehr stark dieses Gefühl von Augenblicklichkeit und vom Bewusstsein der Gegenwärtigkeit eines bestimmten Moments im richtigen Raum zur richtigen Zeit, was große Sensibilität und Aufmerksamkeit für kleine, oft unbeachtete Vorgänge erfordert. Die Intuition für diese Kamera-Augen-Blicke, sei es nun in den Porträts oder in den lyrischen Momentaufnahmen des Alltags, kann als spezifisches Charakteristikum im Werk von Hans Schürmann festgehalten werden. Wenn die Kunst des Schreibens darin besteht, Inhalte zwischen den Zeilen zu lesen, so ist es in diesen Fotos die Kunst, flüchtige Zwischen-Räume aufzuspüren und einzufangen: „Bilder, zwischendurch, im Wartesaal der Zusammenhänge“.

Spezialisiert auf

Portrait

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