Helmut Wachter

Er ist ein Könner der unterspielten Inszenierungen, der getarnten Psychogramme, der seismischen Erregungszustände – ein Fotograf mit kurzer Reaktionszeit und langer Wirkung.

Daniele Muscionico über Helmut Wachter

Ein klares visuelles Konzept und ein persönlicher Blick – und der viel zitierte «entscheidende Moment» von Henri Cartier-Bresson stellt sich ein. Helmut Wachter arbeitet so, fern von Moden und nahe am Menschen, zum Beweis dafür, dass Zurückhaltung noch immer die ideale Haltung des Fotografen ist. Sein ästhetisches Empfinden ist geschult an der Architektur, die er in seinem Vorleben erfolgreich betrieb.

Wachter ist der Fotograf der sublimen Einzelbilder, der Reportagen und Porträts. Den notorischen Verweigerungsartisten Bruno Ganz belässt er viel sagend im Halbschatten, den TV-Obersten Peter Schellenberg porträtiert er aus der Untersicht. Ein Diskretionskünstler und sein Dogma: «Bilder lassen sich finden, aber nicht erzeugen.»

Spezialisiert auf

Portrait Reportage

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