Roland Schmid

Er macht Bilder, Bilder, die zum einen Wirklichkeit festhalten, zum andern Geschichten erzählen. Bilder, die auch Geschichte dokumentieren.

Alois Bischof über Roland Schmid

Wenn einer bald das fünfzigste Jahr erreicht, so gesellt sich zum guten Auge bildnerische Erfahrung.

Ja, er hat ein Auge, respektive zwei, ja, er weiss, wie eine Kamera funktioniert, ja, er hält wenig von grossen kunsttheoretischen Abhandlungen in Sachen Photographie.

Er macht Bilder, Bilder, die zum einen Wirklichkeit festhalten, zum andern Geschichten erzählen. Bilder, die auch Geschichte dokumentieren. Oder in Gesichter geschriebene Geschichten umkreisen. Da ist keine Schnellschuss- oder Sensationsfotografie, sondern Roland Schmid „bleibt dran“, verfolgt die Zeiten.

Eventuell müsste man im Zusammenhang mit seinen fotografischen Arbeiten von seinem Körper sprechen. Der hat irgendwas von einem Bären. Zwei stämmige Beine, die fest in der Erde verwurzelt sind und sich tänzelnd, neugierig bewegen. Erinnern irgendwie an ein ruhiges, bärenhaftes, stämmiges Stativ. Aber immer bewegt, unterwegs, liebend gerne weltweit. Zwei Beine, die vom Unterwegs-Sein erzählen, und vife Augen, die dieses Unterwegs-Sein festhalten, fotografieren, und somit daran teilhaben lassen.

Spezialisiert auf

Portrait Reportage

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