Stephan Rappo

Licht, als würde zu Glanzzeiten Hollywoods auf Freezeframe gedrückt. Linien, als hätte es ein wiederauferstandener Bauhaus-Typograf noch einmal wissen wollen.

Silvia Tschui über Stephan Rappo

Er verbindet Inszenierung mit Klarheit mit Klugheit mit Schärfe und erschafft nichts anderes als eine Art Quadratur des Kreises. Man kann sich jetzt fast beliebig viele hochtrabend dissonante Begriffspaare ausdenken um seine Arbeit zu umschreiben: «Glamouröse Ehrlichkeit» trifft die Inszenierung zum Thema «Burnout» annähernd genau; «komplexe Einfachheit» erfasst die klare Portraitfotografie, «dokumentarische Präzision» bietet sich (natürlich) prima für die diversen Reisereportagen an.

Aber abgesehen von all den zum Scheitern verurteilen deskriptiven Versuchen Rappos Bilder einzufangen, bleibt eigentlich nur Eines: Schauen. Sich leicht entrücken lassen. Zur Ruhe kommen. Und alsbald merken, dass da immer irgendwo ein Fischerhaken ausgelegt wurde. Und der zieht jedes Mal.

Spezialisiert auf

Portrait Reportage

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