Thomas Schweigert

Er nähert sich mit Empathie, im lautleisen Unterton des Unaufgeregten. Seine Bilder schweigen zunächst.

Frank Steinhofer über Thomas Schweigert

Als Fragmente der Stille, die sich jedoch im Lichte tieferer Betrachtung als flirrende Alltagsekstasen entpuppen. Es geht ihm um das Entdecken von Vertrautheit - was befremden kann.

Er liebäugelt nicht mit dem Reiz-Terrror boulevardesker Bildgewalt, der immergleichen Jagd nach dem Spektakulärem: Er geht tiefer.

Was uns vertraut ist, was zu unserem Alltag gehört, liegt für ihn in einer Einfachheit verborgen. Er versucht nicht dem Gewöhnlichen zu entkommen, weil der alleinige Versuch wiederum gewöhnlich ist: seine Bilder sind klar, ungekünstelt, ruhen in sich. Ein Mythos der Beiläufigkeit umschwingt seine Arbeit. Keine inszenatorische Opulenz – der Taubenschwarm des schönen Scheins ist weggeflogen und plötzlich wird im Standbild der Blick auf eine pure Blöße frei.

Eine Blöße, die immer anmutig ist.

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